Ein echter Weihnachtsbaum – Vorteile und Nachteile

Wenn es draußen allmählich kälter und dunkler wird, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Herbst und damit auch der Winter naht. Für manche ein Grund sich in der nächsten Ecke zu verkriechen, für andere hingegen ein Grund, sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit, mit all ihren Bräuchen, Leckereien und Gerüchen zu freuen.
Der wohl bekannteste Brauch, der mit dem Weihnachtsfest zusammenhängt, ist der geschmückte, echte Weihnachtsbaum. Kaum etwas erfreut sich größerer Beliebtheit bei Groß und Klein. Frisch, duftend und bunt geschmückt lässt er das Wohnzimmer erstrahlen, Kinderaugen leuchten im sanften Schein der Kerzen und auch die Erwachsenen verfallen bei seinem Anblick in die sanfte und zufriedene Stimmung, die an Weihnachten so typisch ist.

Vorteile von einem echten Weihnachtsbaum

Ein echter Baum ist unverwechselbar. Jeder Baum ist anders und hat seine eigenen liebenswerten Macken. Der eine kleiner, der nächste größer, manch einer zu breit oder zu dünn verästelt. Das macht die Auswahl nicht unbedingt leicht, aber spätestens dabei kommt richtige Weihnachtsstimmung auf. Den richtigen Baum zu erwischen kann zu einer Wissenschaft werden, an deren Ende man mit Stolz auf das, jedes Jahr aufs Neue, schönste Bäumchen überhaupt blickt. Ein echter Weihnachtsbaum strahlt einen unverwechselbaren Duft aus. Egal für welche Sorte man sich entschieden hat, ob Blautanne, Fichte oder Nordmanntanne, diesen Duft kann man nicht ersetzen. Frisches Grün steht beim Schmücken im Kontrast zu buntem Lametta, glänzenden Kugeln und niedlichen Holzfiguren.
Auch die Lichter reflektieren sich auf den glänzenden Nadeln des Baumes und hüllen den Raum so in ein zartes Licht.
Ist das Weihnachtsfest erst wieder vorbei, dann kann der Baum einfach entsorgt werden. Entsprechende Abholtermine werden rechtzeitig durch die Zeitungen bekannt gegeben und man kann sich schon dann auf das nächste Weihnachtsfest und den nächsten Baum freuen.

 

Nachteile von einem echten Weihnachtsbaum

Natürlich sollte man sich im Klaren sein, dass ein echter Weihnachtsbaum aus der Natur, also von draußen, kommt. Das bedeutet, es kann sich in den Nadeln das ein oder andere Insekt zum Überwintern breit gemacht haben. Es ist auch normal, dass ein Baum ein wenig Schmutz verursacht. Beim Aufstellen wird er Nadeln verlieren, ebenso zwischendurch, auch ohne dass man ihn berührt.
Je nachdem wann man ihn aufstellt kommt irgendwann nach Weihnachten der Punkt, an dem auch ein geschmückter Baum einfach nicht mehr schön aussieht. Mit Wasser im Weihnachtsbaumständer kann er zwar lange frisch gehalten werden, ab einem gewissen Punkt hilft aber auch das nicht mehr.
Besondere Vorsicht ist bei den Kerzen geboten. Entscheidet man sich für echte Kerzen, dann sollte man den Baum niemals ohne Aufsicht stehen lassen, wenn diese an sind. Auch bei unechten Kerzen gilt eine gewisse Vorsicht, da auch diese heiß werden können. Ist der Baum erst trocken, brennt er schneller als man gucken kann.
Dennoch, ein echter Weihnachtsbaum macht das gewisse weihnachtliche Gefühl und die Vorfreude komplett. Sein Duft kann nicht ersetzt werden und die eine oder andere Nadel, die einen mal in den Socken piekt, gehört einfach dazu.

Kaufen oder selber schlagen

Ein geschmückter Weihnachtsbaum ist für viele Menschen eine Tradition. Entweder gibt es ein Familienmitglied, welches den Baum vorbereitet, während das fertige Ergebnis für die anderen eine Überraschung sein soll, oder aber die ganze Familie wirkt an diesem Schmuckstück mit. Bevor es jedoch ans Schmücken geht stellt sich beinah jedes Jahr die gleiche Frage: Einen bereits geschlagenen Weihnachtsbaum kaufen oder selber in den Wald gehen und einen schlagen? Diese Wahl ist nicht unbedingt einfach. Kaufen ist sicherlich schneller und unkomplizierter, als sich einen echten Baum selber zu schlagen. Allerdings ist letzteres in der Regel etwas günstiger. Und wer die Möglichkeit in der näheren Umgebung hat, der kann daraus einen weihnachtlichen Familienausflug machen. Das Schmücken hinterher wird noch mehr Spaß machen.

Ob der Baum nun gekauft oder selbst geschlagen ist, beim Schmücken kann jeder seine Fantasien ausleben. Zum klassischen Baumschmuck gehören neben dem Weihnachtsstern für die Spitze, den Lampen, Kugeln und dem Lametta auch Lebkuchen und Strohsterne. Auch Selbstgebasteltes findet gerne den Weg an die Äste des Baumes.

Das Schöne an einem echten Baum ist, dass man ihn ein wenig zurechtschneiden kann. Schließlich kann er im Baumarkt wie der perfekte Baum ausgesehen haben, zu Hause stellt sich allerdings heraus, dass der ein oder andere Ast doch zu lang ist. Kein Problem, mit einer kleinen Astschere lässt sich das schnell beheben. Den abgeschnittenen Ast kann man dann auch wunderbar in eine mit Wasser gefüllte Vase stellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.